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IN FLAMES 20.4.04 Markthalle Hamburg Support: Devil Driver, Caliban Die Flammenden Schweden hat es mal wieder in den Hohen Norden verschlagen und zwar in die ausverkaufte Markthalle. Da es für mich der fünfte In Flames-Gig wird, bin ich besonders gespannt und dann wollen wir auch mal sehen wie das neue Material live rüberkommt. Das Publikum war zwar mit einigen „Normalos“ gemischt, dies hielt sich aber in Grenzen und so konnte man sich auf einen angenehmen Gig freuen. Die mir unbekannten Devil Driver enterten um 20.30 Uhr als Erstes die Bühne und rockten mit ihrem brachialem Death Metal die Bude. Waren leider anfangs „etwas“ zu laut für meinen Geschmack, wenn einem im Hinterfeld nach 2 Songs die Ohren tierisch dröhnen ist das nicht gut. Aber ansonsten ganz gute Performance, das auch der Großteil des Publikums so empfand. Dann waren die 45 min Spielzeit auch schon um und nach einer kurzen Umbaupause ging es weiter mit Caliban. Was muss man zu denen groß sagen, keiner hatte lange Haare und das gegellte Haar vom Sänger verrutsche auch beim derbsten Bangen nicht. Ansonsten scheinen sie so eine Art Agro- New Metal gespielt zu haben. Ich fand sie nicht besonders toll, es flogen auch einige Gegenstände nach der Band (Ich war wohl nicht der einzige der so denkt). Bitte nie wieder. Hatten alle bloß keine Stifte dabei, Mist. Nach 45 min war auch mit Caliban Ende und langsam häuften sich auch die In Flames-Rufe. „Are you In Flames” hieß es dann gegen 22.30 als das Licht ausging und In Flames, komplett in Schwarz gekleidet, mit Dead Alone loslegten. Der Funken flog sofort ins Publikum über, die jetzt eine Megaparty zu feiern hatten. Ohne Pause ging es dann mit Pinball Map weiter, der einem nur so um die Ohren gepfeffert wurde. Die Stimmung war jetzt bereits ganz oben, als dann noch System Episode 666 und Embody watch the Invisible ins Publikum geschossen wurden, gab es kein Halten mehr. Dann noch mal kurz Watch them Feed um dann mit Coerced Coexistance und dem Gassenschlager Cloud Connected weiter aufs Publikum einzudreschen, die sich mit einem Mordspogo bedankten. Dann zwei Songs vom neuem Album Touch of Red und Like you better Dead die live verdammt geil rüberkommen. Kann es noch besser werden? Ja es kann, denn nun folgt zuerst Square Nothing und dann etwas Ruhe bei In Search for I. Danach gibt es mit Clayman, Trigger und Gyroscope total auf die Zwölf, um dann mit Only for the Weak die letzten Reserven aus dem kaputten Publikum zu holen. Jetzt noch kurz mit Behind Space ´99 und The Quiet Place die Leute total kaputt dreschen. Dann schossen die Schweden noch als Zugabe Colony und My Sweet Shadow in die Halle und dann war leider Schluss. Das Publikum war verdammt glücklich, genau wie die Band die aus allen Mundwinkeln grinste. Ich habe leider nicht viel von Anders Ansagen mitbekommen, weil mein Bangnachbar bei jeder Ansprache schrie: „WE WANT DEATH METAL“.. Tja Leute gibt es, ansonsten zeigen In Flames mal wieder, das sie zu den wohl besten Livebands auf diesem Globus gehören. Anders singt/faucht/grunzt sich ohne Probleme durchs geniale Set und die Musik war auch wieder mal 1a. Außerdem muss man sagen, dass sie sich auch wieder durch ihre Fannähe und Fanfreundlichkeit auszeichnen. Denn wann bekommt man so ein geiles Konzert der 1.Metalliga für nur 20€ ? (Ok CoB für 17€ `03) Mein einziger Kritikpunkt liegt bei der Markthalle. Da der Laden seit angeblich 10 Jahren keine vernünftige Belüftung hat, wird es schon bei den Vorbands verdammt warm (Wärmer als Wacken `03) und stickig. Zwei Bekannte haben schon gegen Mitte des Konzertes aufgegeben, weil sie starke Kreislaufprobleme bekommen haben. Das ist ziemlicher Shit. Bilder findet ihr unter diesem
© Birger Treimer and Deadfall.org Setlist In Flames: Dead Alone Pinball Map System Episode 666 Embody watch the Invisible Watch them Feed Coerced Coexistance Cloud Connected Dial 595 Escape ? Touch of Red Like you better Dead Square Nothing In Search For I Clayman Trigger Gyroscope Only for the Weak Behind Space 99 The Quiet Place Zugabe: Colony My sweet Shadow


